Skisprung-Weltklasse in Rastbüchl zu Gast

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Internationaler FIS-Cup im Skispringen am letzten Wochenende

Olympiasieger, Weltmeister und Weltcup-Starter gaben sich am vergangenen Wochenende beim FIS-Cup in Rastbüchl die Klinke in die Hand. Die hochrangige Veranstaltung rangiert gleich hinter Weltcup und Continentalcup und ist daher mit Weltklassespringern besetzt.

Drei Team- Juniorenweltmeister, der slowene Cene Prevc, Bruder von Gesamtweltcupsieger Peter (2013 in Liberec für Slowenien), Lokalmatador Markus Schiffner aus Oberkappel/Aut (2011 in Oetepää für Österreich), Agnes Reisch aus Isny (2017 in Park City für Deutschland) und allen voran Team-Olympiasieger von Socchi 2014 Marinus Krauss wurden vom zahlreich erschienen Fachpublikum auf der Baptist-Kitzlinger-Schanze (Hill-Size 78m) begeistert empfangen. Vor allem die Fahnen schwenkenden Fans von Markus Schiffner aus dem benachbarten Mühlviertel sorgten für Weltcup-Stimmung.

Der Pole Tomasz Pilch, Neffe von Skisprunglegende Adam Malysz, sicherte sich an beiden Tagen den Sieg bei den Männern. Er sprang auch mit 80 Metern die Höchstweite des Wochenendes. Zweiter am Samstag der österreichische Gesamtführende in der FIS-Cup-Wertung Elias Tollinger (SV Innsbruck-Bergisel) vor Cene Prevc. Zweiter am Sonntag Markus Rupitsch (KSG Klagenfurt) vor Markus Schiffner.

Wie hochklassig das Starterfeld war zeigen die geringen Abstände in den Ergebnislisten. So musste Samstags der 30. Platzierte Slowene Rok Tarman einen 75,5 m Sprung zeigen, um überhaupt den zweiten Wertungsdurchgang zu erreichen. Am Sonntag auch ein Rastbüchler im internationalen Topfeld. Der erst 17jährige Jakob Kosak durfte sich als 50. über einen Mittelfeldplatz freuen.

Bei den Frauen gingen die Siege an Deutschland. Agnes Reisch mit 79 Metern am Samstag die Weiteste gewann vor der erst 15 jährigen Jenny Nowak aus Sachsen und Marita Kramer aus Österreich. Am Sonntag wiederholte die Allgäuerin ihren Sieg, gefolgt von Kramer und der Thüringerin Pauline Hessler aus Lauscha. Mitfavoritin Richard Freitag`s jüngere Schwester Selina verpasste an beiden Tagen mit Platz 4 das Podest nur um wenige Wertungspunkte.

Die FIS Koordinatorin Renata Nadarkiewicz, Koordinator Ueli Forrer und Technical Director Volkmar Hirsch, als Verantwortliche des internationalen Skiverbands, lobten die professionelle Durchführung, den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und bedankten sich bei den Verantwortlichen mit dem eingespielten Team vom WSV-DJK Rastbüchl.

Ergebnisse sind wie immer in der Veranstaltungstabelle zu finden!