Heimischer Nachwuchs zeigt seine Klasse

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Bayerncupfinale 2017/18 in Rastbüchl

Am Wochenende 24./25. Februar richtete der WSV-DJK Rastbüchl das Finale des Bayerischen Schülercups aus. Die Sportler aus Rastbüchl zeigten zum Ende der Saison eine ihrer besten Leistungen. Obwohl die Schanzenanlagen in einem perfekten Zustand waren und Sonne vom Himmel strahlte, waren die Bedingungen für den Nachwuchs aufgrund des ungewohnt starken Windes aus unterschiedlichen Richtungen denkbar schwierig.

Siegerehrung Spezialsprung S13 – Platz 1 für David Gruber gefolgt von Gesamtcupsieger Benedigt Gräbert (Oberaudorf)

Am besten fand sich David Gruber zurecht und sicherte sich mit Sprüngen auf 71 und 72,5 m den Klassensieg in der S13. Alexander Angerer sprang als Zweiter bei den Schülern S14/15 mit 73,5 m im zweiten Durchgang sogar noch einen Meter weiter. Die Mitfavoriten David Brückl (4.) und Johannes Wagner (8.) scheiterten beim Kampf um einen vorderen Rang.  Ebenfalls einen zweiten Platz ersprang sich Bastian Schmid in der S10 auf der 35 m- Schanze. In der selben Klasse erkämpfte sich Leonhard Kroiß einen 7. Platz. Der ein Jahr ältere Leon Krenn bewies mit Rang 6 bei den Schülern 11 seine aufsteigende Form.

Kathrin Hitzinger Gesamtrang 3 – Bayerncup 2017/18

Mit einem 4. Platz beim Wettbewerb sicherte sich Kathrin Hitzinger in der Gesamtwertung den dritten Platz (Foto) und beweist damit ihre aufsteigende Form. Die restlichen Rastbüchler Mädchen schrammten knapp an einem Podestplatz vorbei. Anna Anetzberger (S12/13) erreichte den 4. Platz und Pia Uhrmann (S12/13) landete auf den 6. Platz. In der Bayerncup-Gesamtwertung Skisprung, hier wurden die besten 5 Ergebnisse der 7 Saisonwettkämpfe gewertet, landeten Bastian Schmid und David Gruber auf Rang 2. Für Alexander Angerer reichte es in der Saisonwertung für den 3. Rang, einen Punkt vor seinem Vereinskameraden David Brückl. Auch die Saisonbilanz der übrigen Rastbüchler Skispringer kann sich sehen lassen: S10m: 8. Leonhard Kroiß – S11m: 14. Leon Krenn – S12m: 15. Alexander Bauer – S12/13w: 6. Anna Anetzberger, 10. Pia Uhrmann – S14/15m: 7. Simon Kosak, 10. Johannes Wagner

Souveräner Sieg für David Brückl beim Langlauf trotz mäßigem Sprungergebnis

Minus 12 Grad zeigte das Thermometer am Sonntagmorgen. Dick vermummt an Gesicht und Körper standen pünktlich um 9:00 Uhr für die Läufer aus ganz Bayern die Kombinationslangläufe auf dem Programm. Dabei konnten die Zuschauer im Nordischen Zentrum Jägerbild/Breitenberg spannende Duelle mitverfolgen.

Bei den S10 konnte Leonhard Kroiß seinen Rückstand von 25 Sekunden auf seinen Teamkameraden Bastian Schmid aufholen, musste sich am Ende aber doch um 1,9 Sekunden Bastian geschlagen geben. Am Ende Rang 2 und 3 für die Rastbüchler Youngster. Die beiden Rastbüchler Kombiniererinnen in der S12/13 Pia Uhrmann und Anna Anetzberger zeigten ein beherztes Rennen und skateten auf die Plätze 3 und 6. In der S13 überraschte David Gruber mit Rang 3, der normalerweise nur am Skisprung teilnimmt. In Abwesenheit einiger Konkurrenten in der Klasse S14/15 war es für David Brückl im 5 km-Lauf eine eindeutige Angelegenheit. Als 3. nach dem Springen mit 1:53 Min Rückstand konnte er bereits  nach 2,5 km die Führungsposition von Alexander Angerer übernehmen und sich mit seinem 4. Saisonsieg auch die Gesamtwertung im Bayerncup sichern.

Siegerehrung S14/15. Platz 1: David Brückl – Platz 3: Alex Angerer

Alexander lief auf Rang 3 ins Ziel. Auch Bastian Schmid gelang mit Platz 2  ein Top 3 Rang in der Gesamtwertung Nordische Kombination. Die übrigen Rastbüchler verpassten, teils gehindert von Krankheiten, Verletzungen oder Terminüberschneidungen, bessere Gesamtergebnisse: Leonhard Kroiß (7. S10m) – Leon Krenn (16. S11m) – Alexander Bauer (14. S12m) – Pia Uhrmann (5. S12/13w) – Anna Anetzberger (11. S12/13w) – David Gruber (13. S13m) – Kathrin Hitzinger (4. S15/J16w) – Alexander Angerer (3. S14/15m) – Simon Kosak (10. S14/15m) –  Johannes Wagner (14. S14/15m).

Für das Orga-Team aus Rastbüchl war es bereits die sechste Veranstaltung in diesem Winter. WSV-Vorstand Alois Uhrmann dankte im Anschluss den vielen ehrenamtlichen Helfern ohne die ein solches Mammutprogramm nicht zu bewältigen wäre.

Gruppenbild einiger WSV Sportler mit lachenden Gesichtern und zufriedenen Trainern