Rastbüchler auf Exkursion bei den tschechischen Nachbarn

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Rastbüchler Langläufer trainieren am ehemaligen Stützpunkt in Zadov

Nach einer Idee von WSV-Jugendleiter Thomas Gintenreiter waren am zweiten Juniwochenende 15 Aktive, darunter drei Frauen, der Sparte Langlauf des WSV-DJK Rastbüchl mit dem Mountainbike sportlich unterwegs. Begleitet von Eltern auf dem Rad und Sprunglauftrainer Frantisek Vaculik mit dem Vereinsbus, der den Gepäcktransport übernahm, strampelten die Sportler bei perfektem Radwetter über Neureichenau auf Teilstücken des Nationalparkradweges nach Zadov/Churanov ins größte Wintersportgebiet Südböhmens.

Nach ca. 58 km und 1.000 Hm erreichten die Rastbüchler das Ziel, das Hotel Churanov in HmZadov im Bezirk Vimperk (Winterberg). Nach der Besichtigung des Langlaufstadions mit der alten Rollerbahn wurde noch eine Crosslauf-Trainingseinheit absolviert. Tags drauf besuchten die Langläufer die 85m–Schanze, die einsam am Rande der Liftanlagen auf einer Anhöhe von über 1.100 m mit seinem Anlaufturm über die böhmischen Wälder ragt. Von dort oben bot sich ein traumhaftes Panorama über die tschechischen Landschaften des Sumava-Nationalparks. Dort nutzten die Älteren, die bereits vor 25 Jahren an gleicher Stelle Trainingslager abhielten, die Gelegenheit in Erinnerungen zu schwelgen. Leider werden die Schanze und die Rollerbahn seit geraumer Zeit nicht mehr genutzt. Grund ist sicherlich, die Auflösung des ehemaligen nordischen Stützpunkts, der immerhin Olympiasiegerin Katharina Neumanova, die wohl beste Skilangläuferin Tschechiens aller Zeiten, hervorbrachte.

Nach einer morgendlichen Athletik-Trainingseinheit unter Skiverbands-Cheftrainer Stephan Kasberger, fuhren die Rastbüchler mit ihren Bikes verletzungsfrei und mit Freuden zurück in die Heimat.

Beitrag von Katherina Weber