Rastbüchl schreibt erneut Geschichte

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Die Frauen halten Einzug in die bisherige „Männerdomäne“ Nordische Kombination. Der Skilanglauf bereits seit 1952 für die weiblichen Athleten olympisch, folgte im Jahr 2014 das Skispringen. Da ist es nur eine Frage der Zeit, dass auch die Nordische Kombination der Damen diesen Status erhält.

Bereits im Winter 2019 gibt es die Premiere bei der Juniorenweltmeisterschaft, die erste Weltcupsaison dann 2020 und die erste Weltmeisterin in Oberstdorf 2021. Stimmt das IOC zu, kann ein Jahr später in China die erste Olympiasiegerin in der Nordischen Kombination gekürt werden.

Nachdem sich Rastbüchl bereits mit der Austragung der Premiere des Sommerweltcups der Nordisch Kombinierer in den späten 80er Jahren und des Sommerweltcups für Damen in den 90er Jahren in die Geschichtsbücher eintrug, gab es wiederum ein „erstes Mal“. Im Leistungszentrum Rastbüchl fand letzte Woche der erste offizielle Lehrgang für die Mädels in der Nordischen Kombination statt. Das neu ins Leben gerufene Nationalteam, bestehend aus 9 Mädels , im Alter von 13 – 16 Jahren. Aus Sachsen, Jenny Nowak, Alexandra Seifert und Emily Franke, aus Thüringen, Maria Gerboth, Emilia Görlich und Sindy Haasch, vom Westdeutschen Skiverband Marie Nähring und Emily Schneider sowie Sofia Maurus aus Bayern. Unter der Leitung von DSV-Nachwuchstrainer Florian Aîchinger und Trainer Uwe Leipold wurde auf der großen Baptist-Kitzlinger-Schanze und der Rollerbahn im Nordischen Zentrum in Jägerbild akribisch trainiert. Gewiss potentielle Olympiateilnehmerinnen für 2022 unter ihnen. Vielleicht sogar die erste Kombinations-Olympiasiegerin. Wir werden es in Peking 2022 erfahren.