| Uhrmann: âMein Flugsystem stimmt nichtâ |
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ï»żNach der Pleite zum Saisonauftakt brauchen die Skispringer schon heute einen Erfolg
 Dieser Auftakt tat den deutschen Skispringern richtig weh. Kein DSV-Athlet kam in Kuusamo/Finnland unter die besten 20. Bundestrainer Schuster ist nun als Psychologe gefordert. Denn schon heute Abend geht es mit der Qualifikation fĂŒr das Springen in Kuopio weiter. Vor allem psychologisch war das Team um die drei Olympia-Zweiten Michael Uhrmann (RastbĂŒchl), Martin Schmitt (Furtwangen) und Michael Neumayer (Berchtesgaden) in Kuusamo nicht auf der Höhe. Beim Teamspringen blieb das Trio, ergĂ€nzt durch Severin Freund (RastbĂŒchl), mit Platz sieben weit hinter den Erwartungen zurĂŒck. Ăsterreich gewann deutlich vor Norwegen und Japan. Im Einzel war Uhrmann gar an der Qualifikation gescheitert. âEs ist mir unerklĂ€rlich, wie ein schlechter Sprung die Mannschaft derart verĂ€ngstigen kann, dass ĂŒberhaupt nichts mehr gehtâ, sagte Schuster und bezog sich auf den ersten Versuch von Startspringer Neumayer im Team-Wettbewerb am Samstag. Der Berchtesgadener landete bei 105,5 Metern und lieĂ die komplette Mannschaft in sich zusammenfallen. âWir haben von dem Moment an Fehler gemacht, die seit Wochen nicht mehr vorkamen. Es gibt ĂŒberhaupt nichts zu beschönigen: FĂŒr solche Ergebnisse haben wir nicht trainiertâ, bemerkte der Coach mit ungewöhnlicher SchĂ€rfe. In Schusters Worten schwang auch eine Portion Selbstzweifel mit, ob in der Vorbereitung wirklich alles perfekt gelaufen ist. Vor einem Jahr hatten Pascal Bodmer (MeĂstetten) und Uhrmann als Zweiter und Vierter dem DSV-Team nicht nur einen glĂ€nzenden Start in Kuusamo beschert, sondern auch eine Euphoriewelle ausgelöst, auf der die Mannschaft fast die gesamte Saison ĂŒber bis zum Olympia-Silber im Mannschafts-Wettbewerb schwamm. Nun muss versucht werden, in Kuopio den Schalter umzulegen. âBis auf Martin Schmitt liegt uns der Bakken dort nicht gerade. Aber wir haben die Tage vor Kuusamo dort trainiert und das Training war gut. Vielleicht bringt es einen kleinen Vorteilâ, meinte Schuster. Anders als andere Nationen kann er personell nicht aus dem Vollen schöpfen. âWir können das Springen nicht verlernt haben. In den letzten Trainingseinheiten zeigte der Pfeil bei den meisten eindeutig nach obenâ, analysierte der Bundestrainer. Aber ausgerechnet die Routiniers Uhrmann und Schmitt sind da - auf sich selbst bezogen - anderer Meinung. âMir fehlt noch ganz viel FluggefĂŒhlâ, gab Uhrmann zu. âDie KĂ€lte war mein geringstes Problem, mein Flugsystem stimmt ĂŒberhaupt nicht. Das war ein richtig schlechter Auftakt. Ich muss sehen, dass ich möglichst schnell wieder in die Spur komme.â Schmitt ergĂ€nzte: âIch bin in Sachen Flugtechnik nicht konstant. Fehler wirken sich da gravierend aus.â - dpa/pnp Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der PNP (Landkreis Passau). |
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